Endo – wie bitte?

Endometriose, eine Reise zu uns selbst

Endometriose – als ich dieses Wort zum ersten Mal hörte, war ich 40 Jahre alt und völlig perplex. Endo – was? Ich saß mit meinem Mann in der Kinderwunschklinik. Wir hatten schon einige hormonunterstützte Zyklen hinter uns. Mein Körper tanzte Samba auf eine Art und Weise, wie ich es noch nie erlebt hatte. Es war kein besonders angenehmes Gefühl. Meine Psyche war wund, denn: „Warum klappt es denn mit unserem Baby nicht?“

Mein Mann sah mich hilflos an, ich sah hilflos unseren behandelnden Arzt an. Ja, in meinem Anamnese-Bogen, der vor dem Arzt lag, hatte ich geschrieben, dass meine Periode seit vielen, vielen Jahren sehr schmerzhaft sei. Manchmal auch so schmerzhaft, dass ich eigentlich nicht hätte arbeiten gehen sollen, es aber natürlich trotzdem getan hatte. Schwach, das Immunsystem angeschlagen, kurze Zyklen. Das alles sprach unser Arzt jetzt an. Sein Verdacht sei, dass ich Endometriose habe. Das würde unsere ungewollte Kinderlosigkeit und die starken Schmerzen erklären. Sicher könne man dies aber erst sagen, wenn man eine Bauchspiegelung durchgeführt hätte. Ein Eingriff also. Ein Eingriff in meinen seit Jahren wunden Unterleib, der versuchte, ein Kind zu bekommen. Es sträubte sich alles in mir. Aber natürlich wollten wir Gewissheit haben. Nach der Laparoskopie war klar: Ich habe Endometriose. Und zwar eine heftige. Nach der Operation sei vor der Operation, wurde ich im Krankenhaus informiert. Aber jetzt könne ich erstmal sofort schwanger werden. Meine Psyche wurde noch wunder und mein Körper auch.

Kinder bekamen wir nicht. Aber die Endometriose blieb. Während unserer Kinderwunschzeit und dem Annehmen der Endometriose machte ich meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin. Zunächst, um nicht durchzudrehen, um beschäftigt zu sein. Dann, weil ich meine Kinder von Anfang an gesund ernähren wollte. Ich lernte viel und noch mehr über mich. Ich lernte in meinen Körper hineinzuhören und anzunehmen, was war: Ich, eine Frau, die Endometriose und noch einige Jahre mit dieser chronischen Erkrankung vor sich hat. Bis zu meinen Wechseljahren. So näherte ich mich einer unterstützenden Ernährung für mich an. Ich schlug den Bogen über den Kinderwunsch zu meiner Endometriose und lernte für mich, was mir gut tut. Ich passte langsam meine Ernährung an die Bedürfnisse meines Körpers an und half somit meiner Psyche, sich in meinem Körper wieder wohl zu fühlen. Ich kann heute gut mit meiner Endometriose leben, da ich weiß, wie ich es mir durch meine Ernährung leichter machen kann.

Endometriose sieht man uns betroffenen Frauen nicht an. Wir sind viele. Aber wir wissen nicht voneinander, dass wir uns austauschen könnten, denn: Endometriose sieht man nicht. Wir funktionieren normal in unserem Alltag, manchmal sind wir sogar besonders hart im Nehmen, ziehen unsere Projekte mit großer Konsequenz durch. In unserem Umfeld gelten wir als taffe Frauen.

Oder aber wir sind wund – psychisch und körperlich. Wir haben keine Kraft mehr, sind oft angeschlagen und unsere Lieben gehen vor uns in Deckung, wenn sie spüren, dass die „schwierigen Tage“ wieder bevor stehen. Das ist für alle Beteiligten eine äußerst angespannte Situation und wir leiden alle, nur auf unterschiedliche Weise.

Gerne teile ich meine Erfahrungen mit Dir und unterstütze Dich in Deiner Situation – sowohl in Ernährungsfragen als auch bei einem besseren Kennenlernens Deines Körpers und seiner Bedürfnisse. Wir betrachten gemeinsam Deinen Seinszustand: Wie geht es Dir? Wo stehst Du? Wie sieht es in Dir aus? Was brauchst Du? Auf dieser Reise zu Dir findest Du wieder Deine Balance von Körper, Geist und Seele. Du findest zurück zu einem Leben reich an Qualität.

In meinem Beratungs- und Coaching-Paket unterstütze ich Dich mit drei Sessions à 90 Minuten inklusive wertvollen Bonusmaterialien. Preis: 487 Euro

In einem ersten telefonischen Kontakt lernen wir uns kennen und besprechen alle Einzelheiten für unsere Zusammenarbeit. Ich freue mich auf Dich!